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Donnerstag, 7.6.2012

Schweiz ist für viele Touristen zu teuer

In der Wintersaison ist es zu einem deutlichen Rückgang der Logiernächte in Schweizer Hotels gekommen. Vor allem die Gäste aus Europa blieben aus. Dafür ist der teure Schweizer Franken verantwortlich.

Der starke Franken schreckte in der vergangenen Saison viele Gäste aus dem Ausland ab. (Keystone Archiv)

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Die Schweizer Hotels haben zwischen November 2011 und April 2012 laut Bundesamt für Statistik 15,2 Millionen Übernachtungen registriert. Das sind 600'000 Logiernächte weniger als in der vorangegangenen Saison - ein Rückgang von 3,7 Prozent.

Eine leichte Zunahme gab es lediglich im November, plus 0,1 Prozent, und im Februar, plus 1,5 Prozent. In den anderen Monaten sank die Zahl der Logiernächte zwischen 4,4 Prozent im Januar und 8,1 Prozent im März.

Rückgang ausländischer Gäste
Während Schweizerinnen und Schweizer für 7,1 Millionen Logiernächte sorgten, was einer Zunahme um 0,1 Prozent entspricht, mussten die Hotels bei Gästen aus dem Ausland einen herben Rückgang um 6,9 Prozent hinnehmen.

Die Frankenstärke sorgte dafür, dass Reiselustige vor allem aus Europa einen Bogen um die Schweiz machten. Im Schnitt betrug der Rückgang 11 Prozent. Unter den Europäern waren es vor allem die Deutschen, die diesen Winter die Schweiz mieden: minus 16 Prozent.

Von den übrigen Kontinenten kamen mehr Gäste. Besonders Chinesen, Brasilianer, Koreaner und Australier zog in die Schweiz als 2010/11. (bat;ank, sda)

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Der starke Franken: Fragen und Antworten

Hintergrund: Leitzins und Inflation

Geschichte des Frankens


Weiterführender Link zum Thema:

  • swissquote.ch: Hier können die aktuellen Devisenkurse von Euro und Dollar abgerufen werden.


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