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Donnerstag, 14.6.2012

Euro-Krise trifft die Schweiz indirekt

Die Wahlen vom Wochenende in Griechenland geben den Finanzanalysten viel Stoff für Spekulationen: Sollte die neue Regierung in Athen einen Ausstieg aus dem Euro beschliessen, würde dies auch indirekt die Schweiz treffen, was ein Problem sein könnte. Davon ist SNB-Präsident Jordan überzeugt.

SNB-Chef Thomas Jordan. (Reuters)

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Das Ausscheiden eines Landes aus der Eurozone würde nach den Worten von SNB-Präsident Thomas Jordan zu Erschütterungen an den Märkten führen.

Für die Schweiz dürften vor allem die indirekten Auswirkungen problematisch sein, sagte Jordan bei der vierteljährlichen geldpolitischen Lagebeurteilung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) in Bern.

«Die direkten Auswirkungen auf die Schweiz dürften relativ gering sein. Das Exposure der Banken gegenüber Griechenland ist enorm tief, im internationalen Vergleich haben die Banken praktisch kein Exposure», erklärte der Notenbankchef.

«Wenn es zu weiteren Erschütterungen an den Finanzmärkten kommen würde, kann das natürlich auf die Geldpolitik eine Auswirkung haben, auf die Durchsetzung des Mindestkurses. Aber natürlich auch, wenn es das Bankensystem sonst in Europa tangieren würde, natürlich indirekt dann auch auf unsere Banken.» (bat, reuters)

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Weiterführender Link zum Thema:

  • swissquote.ch: Hier können die aktuellen Devisenkurse von Euro und Dollar abgerufen werden.


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