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Dienstag, 15.11.2011

37 Millionen Franken für drei Monate Wahlwerbung

Die Wahlkampfausgaben für die National- und Ständeratswahlen waren in diesem Jahr so hoch wie noch nie. In der heissen Phase flossen knapp 37 Millionen Franken in Werbung. Am stärksten warb die SVP.

Wahlprospekte und -plakate belebten die Werbewirtschaft von August bis Oktober. (Keystone)

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Zwischen August und Oktober gaben die Schweizer Parteien und Kandidaten 36,6 Millionen Franken für Werbung aus. Das ist ein Anstieg von 14 Prozent gegenüber den Wahlen vor vier Jahren. Allein im Oktober wurde Wahlwerbung für 20,4 Millionen Franken geschaltet,  wie aus den neusten Zahlen des Marktforschungsunternehmens Media Focus hervorgeht.

Am meisten liess sich die SVP ihren Wahlkampf kosten. Sie schaffte es sogar unter die zehn aktivsten Werber, wo sie noch vor Nestlé Rang neun einnahm. Auch bei den beworbenen Produkten lag die SVP weit vorne. Ihre Nationalratswerbung war im Oktober das am viertmeisten beworbene Produkt. Auf Rang drei lag ihre Parteiwerbung; diese umfasst etwa die Werbung für Volksinitiativen.

FDP auf Platz 2
Ebenfalls grosszügig warb die FDP für sich: Unter den am meisten beworbenen Produkten belegte ihre Nationalratswerbung den zweiten Platz. Noch mehr Werbung wurde nur für das Sunrise Flex Mobile Abo gemacht.

Nicht in die Statistik eingeflossen ist der Grossteil der Wahlkampfausgaben für die zweiten Wahlgänge der Ständeratswahlen. Nach dem ersten Wahlgang waren insgesamt 19 Ständeratssitze noch unbesetzt - deutlich mehr als in den Wahlen zuvor.

Media Focus misst den sogenannten Werbedruck. Das Unternehmen berechnet die Ausgaben für Werbung in den Medien, auf Plakatwänden und im Internet aufgrund der offiziellen Werbetarife. Diese müssen nicht mit den tatsächlich bezahlten Beträgen übereinstimmen, da allfällige Rabatte nicht berücksichtigt sind. (brar, sda)

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