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Donnerstag, 16.2.2012

Schweiz nimmt noch neue Kampfjet-Angebote an

Unternehmen dürfen keine Kampfjet-Offerten mehr einreichen, Staaten hingegen schon. Dies stellt Verkehrsministerin Doris Leuthard fest. Bis anhin hat das aber noch kein Land getan.

Gripen - der bis anhin vom Bundesrat auserwählte Kampfjet, hier bei Flugübungen der schwedischen Luftwaffe. (Reuters/Archiv)

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Der Bundesrat lässt im Bieterkampf für neue Kampfjets eine Hintertür für weitere Offerten offen. Für die Flugzeughersteller sei die Zeit für Angebote zwar zu Ende - nicht jedoch für Staaten, sagte Bundesrätin Doris Leuthard.

«Offerten durch Unternehmen sind nicht mehr möglich», sagte die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr und Energie (Uvek) im Westschweizer Radio. «Wenn aber ein Staat ein Angebot machen will, ist das eine andere Sache. Bis jetzt haben wir jedoch noch kein solches Angebot erhalten.»

Schweiz müsste antworten - egal ob positiv oder negativ
Bundesratssprecher André Simonazzi präzisierte auf Anfrage: «Wenn ein Staat dem Bundesrat eine Offerte unterbreitet, muss die Schweiz darauf antworten.» Die Antwort müsse aber nicht unbedingt positiv sein, sagte Simonazzi.

Der Bundesrat hatte sich im November für die Anschaffung des schwedischen Modells Gripen entschieden, um die veraltete Tiger-Flotte zu ersetzen. Für die Regierung war das Preis-Leistungs-Verhältnis ausschlaggebend. Der Kauf von 22 Flugzeugen würde die Schweiz rund 3,1 Milliarden Franken kosten. (basn, sda)

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Dossier, Letztes Update: Dienstag, 11.12.2012

Kontroverse um neue Kampfjets

Im August 2010 entschied der Bundesrat, die Beschaffung des Tiger-Ersatzes aus Kostengründen bis spätestens 2015 zu verschieben. Doch das Parlament verlangte bereits für das Jahr 2011 ein Finanzierungsmodell für den Kauf neuer Kampfjets. Der Bundesrat entschied sich Ende November für das günstigste der drei getesteten Angebote - den schwedischen Gripen.  Mehr


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