• Nachrichten
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Programm
  • Spiele
  • SRF Shop
  • Themen
  • Über uns
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «Schweiz»
    • Kontroverse um neue Kampfjets
    • Der Einstieg in den Atomausstieg
    • Abstimmung vom 25. November
    • Schweiz sucht Wege in der Klima- und Energiepolitik
    • Abstimmung vom 23. September
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

  • AKW Mühleberg
  • Audio
  • RSS-Feed

Mittwoch, 14.3.2012

BKW zieht Mühleberg-Urteil weiter

Das AKW Mühleberg sei zu wenig sicher, um noch lang zu laufen – so das Urteil des Verwaltungsgerichts von letzter Woche. Die Bernischen Kraftwerke, welche das Werk betreiben, ziehen das Urteil jetzt ans Bundesgericht weiter.

BKW-Chef Kurt Rohrbach. (Keystone)

Mehr zum Thema
  • Dienstag, 14.8.2012: BKW verlangt Verlängerung für AKW Mühleberg
  • Dienstag, 14.8.2012: BKW musste Reaktorbehälter untersuchen
  • Donnerstag, 9.8.2012: Uvek wegen Mühleberg erneut gerügt
  • Dienstag, 29.5.2012: BKW-Beschwerde ohne aufschiebende Wirkung
  • Donnerstag, 22.3.2012: Auch Uvek zieht Mühleberg-Urteil weiter
  • Freitag, 9.3.2012: «Ein sehr überzeugendes, unpolitisches Urteil»
  • Mittwoch, 7.3.2012: AKW Mühleberg droht Mitte 2013 das Aus

Von Inlandredaktorin Karoline Arn

Massnahmen für mehr Sicherheit - gegen diese wollen die Bernischen Kraftwerke (BKW) nicht rekurrieren. Doch das Bundesgericht soll klären, welche Fristen gelten und wer die Sicherheit prüft. Denn das Werk in einem Jahr abschalten, das käme teuer, sagt BKW-Chef Kurt Rohrbach. 400 Millionen abschreiben, 200 Millionen Rückstellungen und jährliche Einbussen von 50 Millionen Franken.

«Das würde der BKW nicht Kopf und Kragen kosten, aber sie würde natürlich erheblich geschwächt werden; und mit ihr auch die Energiestrategie 2050», sagt Rohrbach weiter. Denn: Geld für Investitionen fehle.

Mängel rasch beheben
Deswegen will die BKW die Mängel beim Atomkraftwerk Mühleberg beheben. Sofort will das Unternehmen den Wohlensee-Staudamm des Wasserkraftwerks oberhalb des AKW verstärken – obwohl er den Anforderungen noch genüge, so Rohrbach. 20 Meter lange Pfähle sollen das Fundament verstärken, damit der Staudamm von den Wassermassen nicht weggeschoben werden kann.

In der Kritik steht auch der Kernmantel des AKW. Dieser hat Risse. Die BKW schliesst den teuren Ersatz aus. Sie will statt dessen die zur Sicherheit bestehenden Zuganker ersetzen und mit zwei zusätzlichen verstärken.

Weiter muss das AKW nebst der Aare eine zusätzliche Wasserquelle besitzen, damit das der Reaktor bei einem Unfall sicher gekühlt werden kann. Die BKW prüft neu eine kilometerlange unterirdische Leitung zur Saane.

Kosten ungewiss
Was alle Sicherheitsmassnahmen kosten werden, könne noch nicht abgeschätzt werden. Ob sie sich lohnen, will die BKW bis im Herbst entscheiden, so Verwaltungsratspräsident Urs Gasche: «Das wird sehr anspruchsvoll sein.» Der Verwaltungsrat werde gefordert sein eine Wirtschaftlichkeitsberechnung zu machen und dann zu entscheiden.

Gegner: «Kein Konzept ist sicher.»
Ob das Sicherheitskonzept genügt, das muss das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat Ensi entscheiden.

Eine klare Meinung dazu hat bereits der Anwalt Rainer Weibel. Er vertritt die rund 100 Anwohner, die mit ihren Sicherheitsbedenken vor Gericht gegangen sind: «Kein einziges dieser Konzepte genügt den Anforderungen an die Sicherheit.» Laut Weibel müsse das Ensi eigentlich die Abschaltung des AKW Mühleberg anordnen; bis das Konzept beurteilt, bewilligt und ausgeführt sei.

Auch Greenpeace kritisiert, dass Mühleberg bereits jetzt ein Flickwerk sei, und die Massnahmen nicht die grundlegenden Probleme löse. Damit geht das Ringen um das AKW Mühleberg in die nächste Runde. (basn;pet)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Die fünf Schweizer Atomkraftwerke

Dossier: Der Einstieg in den Atomausstieg


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft