• Nachrichten
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Programm
  • Spiele
  • SRF Shop
  • Themen
  • Über uns
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «Schweiz»
    • Kontroverse um neue Kampfjets
    • Der Einstieg in den Atomausstieg
    • Abstimmung vom 25. November
    • Schweiz sucht Wege in der Klima- und Energiepolitik
    • Abstimmung vom 23. September
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

  • AKW Mühleberg
  • Audio
  • RSS-Feed

Donnerstag, 9.8.2012

Uvek wegen Mühleberg erneut gerügt

Das Energiedepartement Uvek nimmt seine Aufsicht über die Atomkraftwerke zu wenig wahr. Zu diesem Urteil kommt das Bundesverwaltungsgericht in einem Entscheid zum Atomkraftwerk Mühleberg. Schon zum zweiten Mal wird das Uvek gerügt.

Das Atomkraftwerk Mühleberg bei Bern. (Archiv Keystone)

Mehr zum Thema
  • Dienstag, 14.8.2012: BKW verlangt Verlängerung für AKW Mühleberg
  • Dienstag, 14.8.2012: BKW musste Reaktorbehälter untersuchen
  • Dienstag, 29.5.2012: BKW-Beschwerde ohne aufschiebende Wirkung
  • Donnerstag, 22.3.2012: Auch Uvek zieht Mühleberg-Urteil weiter
  • Freitag, 9.3.2012: «Ein sehr überzeugendes, unpolitisches Urteil»
  • Mittwoch, 7.3.2012: AKW Mühleberg droht Mitte 2013 das Aus

Von Inland-Redaktor Sascha Buchbinder

Schon wieder kritisiert das Bundesverwaltungsgericht das Energiedepartement wegen Arbeitsverweigerung.

Bereits im März 2012 hat das Gericht entschieden, dass das Uvek seine Aufsicht nicht richtig wahr nehme. Seither droht dem AKW Mühleberg die Abschaltung schon im Sommer 2013.

In einem zweiten Entscheid kommt das Gericht nun zum Schluss, dass das Uvek einen Antrag auf sofortige Abschaltung nicht hätte abschmettern dürfen. Das Uvek trage die Verantwortung für die Betriebsbewilligung und könne diese nicht an die nukleare Aufsichtsbehörde Ensi abschieben.

Uvek prüft Weiterzug
Harte Worte. Trotzdem reagiert Uvek-Sprecherin Annetta Bundi gelassen. Man sei nicht überrascht, das Urteil liege auf der Linie eines früheren Urteils des Bundesverwaltungsgerichts.

Den ersten Entscheid hat das Uvek ans Bundesgericht weitergezogen. Entsprechend dürfte das Bundesamt auch im aktuellen Fall das Urteil kaum akzeptieren. Man prüfe einen Weiterzug, so Uvek-Sprecherin Bundi.

Für einen Weiterzug spricht, dass das Amt der Meinung ist, das Ensi müsse unabhängig von politischen Weisungen arbeiten können. Das entspreche internationalen Standards. Im Jahr 2009 sei deshalb die Atomaufsicht aus dem Uvek ausgegliedert und direkt dem Bundesrat unterstellt worden.

Selbstständige Aufsicht
Das Gericht fordert also eine selbstständige Aufsicht durch das Uvek, unabhängig von der Sicherheitsaufsicht. Das tönt einfach, ist es aber nicht.

Denn seit der Auslagerung der Verantwortung und des Fachwissens über die AKW an die Atomaufsitchstsbehörde fehlt dem Bundesamt für Energie die Kompetenz für diese Arbeit. So warnt Marcos Buse, Geologe und Fachmann für radioaktive Abfälle: «Weder das Uvek noch das Bundesamt für Energie haben die entsprechenden Kompetenzen. Das ist effektiv ein grosser Schwachpunkt in der ganzen Überwachungskonstruktion.»

Und auch mit gutem Willen, mehr Geld und ein paar Stelleninseraten sei das Problem nicht so leicht zu lösen. Denn der Markt für Fachleute sei vollständig ausgetrocknet, so Buse. Man wisse nicht, von wo man die Experten holen wolle. (saua)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Radiobeitrag von Sascha Buchbinder (9.8.2012).
Hören (3:05)

Die fünf Schweizer Atomkraftwerke

Dossier: Der Einstieg in den Atomausstieg


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zu den Stichwörtern:

  • Atomausstieg
  • Atomenergie

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft