Hollandes neue Regierung steht
Françcois Hollande und sein Premier Jean-Marc Ayrault im Élysée-Palast. (Reuters)
- Donnerstag, 17.5.2012: Hollandes Regierung löst ihr erstes Versprechen ein
- Mittwoch, 16.5.2012: Merkel und Hollande betonen Partnerschaft
- Dienstag, 15.5.2012: Ayrault wird Hollandes Premierminister
- Freitag, 11.5.2012: Hollande legt sein Vermögen offen
- Montag, 7.5.2012: «Ein grosser Sieg der französischen Demokratie»
- Montag, 7.5.2012: Merkel: Fiskalpakt steht nicht zur Disposition
- Montag, 7.5.2012: Machtwechsel: Sarkozy geht, Hollande kommt
Einen Tag nach seiner Amtseinführung hat Frankreichs Präsident François Hollande die Minister der neuen Regierung vorgestellt. Einen Schlüsselposten im Kabinett übernimmt der frühere Premierminister Laurent Fabius, der neuer Aussenminister wird. Hollandes früherer Wahlkampfleiter Pierre Moscovici übernimmt das Wirtschafts- und Finanzressort. Industrieminister wird Arnaud Montebourg. Die bisherige Grüne-Chefin Cécile Duflout wird Wohnungsministerin. Innenminister wird Manuel Valls, Arbeitsminister Michel Sapin.
Aubry überraschend nicht dabei
Nicht im Kabinett vertreten ist Sozialisten-Chefin Martine Aubry. Sie hatte entsprechende Gerüchte bereits selbst in einem Interview bestätigt. Aubry hatte im vergangenen Jahr gegen Hollande um die Präsidentschaftskandidatur der Parti Socialiste (PS) gekämpft, bei offenen Vorwahlen aber den Kürzeren gezogen.
Vor dem Hintergrund langer parteiinterner Grabenkämpfe galt es nun als sicher, dass sie zumindest einen Ministerposten bekommen würde.
Ayrault bereits bekannt
Der neue Premierminister Jean-Marc Ayrault war bereits am Vortag ernannt worden. Er folgt auf den konservativen François Fillon, der in den vergangenen fünf Jahren für Hollandes Vorgänger Nicolas Sarkozy die Regierungsgeschäfte im Hôtel de Matignon führte.
Unklar ist, wie lange die neue Regierung im Amt bleiben wird. Ein konservativer Wahlsieg im Juni bei der Wahl zur Nationalversammlung könnte eine Neubildung notwendig machen. (ank, dpa)
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