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Sonntag, 12.8.2012

Ugander Kiprotich gewinnt Gold im Marathon

Stephen Kiprotich aus Uganda hat den Olympia-Marathon der Männer für sich entschieden. Silber und Bronze gingen nach Kenia. Viktor Röthlin fiel früh aus der Spitze zurück und belegte den 11. Schlussrang.

Der 23-jährige Ugander Stephen Kiprotich. Klarer Sieg im Olympia-Marathon nach 2:08,01 Stunden. (Reuters)

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Nach rund 36 Kilometern griff Kiprotich aus der Spitzengruppe mit den Kenianern Abel Kirui und Wilson Kiprotich an und vergrösserte seinen Vorsprung auf seine beiden Rivalen umgehend.

Zwei Kilometer vor der Ankunft auf The Mall lag der neue Olympiasieger bereits 20 Sekunden voraus und lief danach in 2:08,01 Stunden souverän ins Ziel.

Der 23-jährige Kiprotich holte die 2. olympische Goldmedaille der Geschichte für Uganda, die erste hatte John Akii-Bua 1972 in München über 400 m Hürden gewonnen.

Silber ging mit 26 Sekunden Rückstand an den zweimaligen Weltmeister Abel Kirui aus Kenia, Bronze an seinen Landsmann Wilson Kipsang Kiprotich (+1:36), der im April den London-Marathon gewonnen hatte.

Rang 11 für Viktor Röthlin
Viktor Röthlin blieb in einem schnellen Rennen chancenlos und verlor früh den Kontakt zur Spitze. Der Obwaldner lief sein Tempo und konnte sich in der Schlussphase noch Rang um Rang nach vorne arbeiten.

Hinter dem Polen Henryk Szost und dem Italiener Ruggero Pertile wurde Röthlin als 11. drittbester Europäer. (ac)

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Dossier, Letztes Update: Montag, 13.8.2012

London 2012 ist Geschichte

Die XXX. Olympischen Spiele sind Geschichte. Sie gehen als farbenfrohe Spiele mit vielen sportlichen Höhepunkten in die Geschichte ein. Nicht ganz so erfolgreich wie erhofft war London 2012 allerdings aus Schweizer Sicht. Statt der erhofften bis zu acht Medaillen schafften die mehr als 100 Schweizer Sportlerinnen und Sportler nur deren vier.


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