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Mittwoch, 16.5.2012

Veni viddy vici: Das Video-Instagram ist da

Die Foto-App Instagram kam, sah - und siegte. Facebook bezahlte einen Milliardenbetrag für die App. Nun kommt Viddy und überträgt das Instagram-Prinzip auf Videos.


Die App Instagram wurstet jedes Foto vollautomatisch durch einen virtuellen Bilder-Fleischwolf und macht so aus jeder noch so schlechten Handy-Aufnahme mit Effekten wie Sepia oder Regenbogen-Farben ein Meisterwerk. Zugespitzt formuliert ist das das einfache und geniale Erfolgsprinzip von Instagram. Und natürlich die Tatsache, dass jedes Foto im sozialen Netzwerk von Instagram landet. Millionen von Benutzern konnte Instagram so in kurzer Zeit auf sich vereinen und das hat Facebook dazu veranlasst, die App für einen Milliardenbetrag zu kaufen.

Nun ist Viddy im Start, eine App, die das Instagram-Prinzip auf Videos überträgt. Bis zu 15 Sekunden kann der Benutzer aufnehmen. Viddy gibt dem Video dann einen der aus Instagram bekannten Effekte und lädt das Werk auf die eigene Plattform hoch, wo es alle anschauen können. Wenn es Viddy gelingt, eine ähnlich grosse Community wie Instagram aufzubauen, dann sind auch hier die Benutzer und deren Daten Gold Wert.

Ob Facebook auch bei Viddy schwach werden wird, ist noch offen. Facebook-Gründer und Chef Mark Zuckerberg ist Viddy jedenfalls unter dem Pseudonym Zuck bereits beigetreten und präsentiert seinen Hund Beast in einem kurzen Video.

So viel Jöh-Effekt kriegen wir auch hin, dachte sich SRF-Digitalredaktor Reto Widmer. Sogar ohne die Viddy-App. Die gibt's derzeit nur für iPhone - und Reto besitzt ein Android Handy. Dass Reto Widi Widmer dennoch Viddy kann, seht ihr im Video unten.

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Widi feat. Viddy



Weiterführender Link zum Beitrag:

  • Einschätzung zu Viddy auf Venturebeat.com (englisch)

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