Charles Burney, Gemälde von Joshua Reynolds, 1781.
Charles Burney - Tagebuch einer musikalischen Reise
Anno 1770 schiffte sich Charles Burney, Doktor der Musik, von England aus nach Europa ein und begab sich auf eine Reise, an deren Ende sein Gepäck um etliche Koffer reicher war – schwer beladen mit Noten und vor allem eigenen Notizen.
Mit seinem zweibändigen «Tagebuch einer musikalischen Reise» schuf Burney ein einzigartiges Panorama des europäischen Musiklebens seiner Epoche, kaum eine Musikgrösse der Zeit, der er nicht persönlich begegnete: Mozart, Gluck, Farinelli, Metastasio oder Carl Philipp Emanuel Bach. Burneys Chronik ist bis heute ein faszinierender, anekdotenreicher Steinbruch für jeden Musikliebhaber, jede Musikliebhaberin. «Charles Burney – Tagebuch einer musikalischen Reise durch Frankreich, Italien bis Wien 1770 – 1772».
1992 produzierte DRS 2 daraus eine literarisch-musikalische Sendereihe, die Sie anlässlich des Hörpunkts «Töne aus dem Reisekoffer» noch einmal hören können – alle sechs Folgen exklusiv auf drs2.ch.
| 1. Folge: Die Reise beginnt «… das reizende Land Italien…» | Hören |
| 2. Folge: Venedig «…in der Stadt Venedig hatte ich mancherlei zu erkundigen…» |
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| 3. Folge: Florenz «…diese Stadt ist länger als irgendeine Stadt in Europa im Besitz der Musik gewesen…» | Hören |
| 4. Folge: Neapel «…ich hörte die Musikanten eine Menge neapolitanischer Musik spielen, die durchgehends von aller andern Musik verschieden war…» | Hören |
| 5. Folge: Deutschland «…so hat man doch einen grossen Teil der gegenwärtigen Vortrefflichkeit der Instrumentalmusik gebornen Deutschen zu verdanken…» | Hören |
| 6. Folge: Wien «…ausserordentlich bequeme Zimmer, in welchen ein Kaiserlicher Hofpoet mit aller ihm zustehenden Würde sein Werk mit den Musen treiben kann…» | Hören |
Sprecher: Amido Hoffmann
Redaktion & Bearbeitung: Thomas Adank
