(Keystone)
Solothurner Filmtage 2011
Die Solothurner Filmtage haben sich dieses Jahr für ein strafferes Programm entschieden: Obwohl in allen Sparten mehr Beiträge eingereicht wurden, fanden weniger Filme und Clips Gnade vor den Augen der Auswahlkommission. Mit der Straffung des Programms wollen die Filmtage die Qualität der Werkschau steigern und den ausgewählten Beiträgen mehr Raum geben, wie es hiess.
Diese Umstellung kam auch beim Publikum an: Erneut verzeichneten die Solothurner Filmtage einen Besucherrekord. Zur zweiten Ausgabe, die acht - statt wie früher sieben - Tage dauerte, strömten rund 55 000 Personen. Das Plus bei den Besucherzahlen beträgt sieben Prozent.
Den mit 60 000 Franken dotierten Jurypreis «Prix de Soleure» gewann der Dokumentarfilm «Cleveland vs. Wallstreet» von Jean-Stéphane Bron über die Finanzkrise. Der «Prix du Public» ging an die Liebesgeschichte «Sommervögel» von Paul Riniker. Die Auszeichnungen wurden an einer feierlichen «Soirée de clôture» überreicht.
