Blick ins All: Szene aus «Space Tourists» (2009) von Filmemacher Christian Frei.
Sterne am Schweizer Dokfilm-Himmel
| «Reisender Krieger» (1981) |
|
![]() |
Herr Krieger ist Vertreter für das amerikanische Kosmetik-Unternehmen. Mit dem Ziel, dessen Parfum-Produkte an Schönheitssalons zu verkaufen, reist er Woche für Woche durch die Schweiz. Während seine Frau alleine zu Hause sitzt, trifft Krieger an den unterschiedlichsten Orten auf Persönlichkeiten und Gestalten, führt abwegige und kluge Gespräche, sitzt herum, beobachtet - und lernt so sein Land kennen. |
|
|
|
| Dani, Michi, Renato und Max (1987) |
|
![]() |
Richard Dindos Film rollt ein Stück Vergangenheit auf: Er blickt auf das Umfeld, das während der Zürcher Unruhen anfangs der 1980er-Jahre vier Jungendlichen das Leben kostete. Von der Polizei in Zürich verfolgt, niedergeschossen und zusammengeknüppelt, wurden sie späte Opfer der Jugendunruhen. Angehörige und Zeugen kommen zu Wort, ergänzt mit zahlreichen Filmdokumenten und Tagebuchauszügen. |
|
|
|
| War Photographer (2001) |
|
![]() |
«Soll ich weglaufen oder soll ich mich der Verantwortung stellen, mit meiner Kamera alles festzuhalten?» Kriegsfotograf James Nachtwey sucht, inmitten von Leiden, Sterben, Gewalt und Chaos, nach Bildern, von dem er glaubt, dass sie sich publizieren lassen. Christian Frei porträtiert den ebenso engagierten wie scheuen Menschen, der als bedeutendster und mutigster Kriegsfotograf unserer Zeit gilt. |
|
|
|
| Gambling, Gods and LSD (2002) |
|
![]() |
Es ist ein dreistündiger Gegenwartstraum: Ein Film, der den unsichtbaren Strömen folgt, die Menschen in Toronto, Nevada, der Schweiz und Südindien quer durch die Kulturen verbinden. Im Zentrum steht die Suche nach dessen, wofür wir leben – Menschen auf der Suche nach einem tieferen Sinn des Seins, oft am Rande der Selbstverleugnung. |
|
|
|
| Forget Baghdad (2002) |
|
![]() |
In einer filmischen Reflexion über die Klischees «des Juden» und «des Arabers» in den letzten hundert Jahren Film, verknüpft Regisseur Samir Lebensgeschichten von ehemaligen irakisch-jüdischen Kommunisten. Vier Protagonisten erinnern sich: an ihr Leben in Baghdad, die revolutionäre Politik der 40er und 50er Jahre, und an den demütigenden Empfang in Israel. |
|
|
|
| Hirtenreise ins dritte Jahrtausend (2002) |
|
![]() |
Das stille Porträt über das Hirtentum in der Schweiz ist Erich Langjahrs letzter Film einer Trilogie, in der sich der Regisseur mit den elementaren Fragen des Menschen auseinandersetzt. Im Zentrum stehen die Fragen nach Identität, Überleben und Zukunft einer der ältesten Kulturformen – das Leben von Hirten am Anfang des dritten Jahrtausend. |
|
|
|
| Hans im Glück (2003) |
|
![]() |
Peter Liechti erzählt seine persönliche Geschichte, wie er auszieht, um das Rauchen loszuwerden. Die Entwöhnungskur ist als Fussmarsch angelegt: Liechti wandert von seinem Wohnort Zürich «zurück» in seine Geburtsstadt St. Gallen, wo er einst mit dem Rauchen angefangen hat. Immer wieder unternimmt er diese Route – so oft, bis das Ziel erreicht ist. Und immer mehr wird diese Suche nach den Quellen seiner Sucht zu einer Erforschung seiner eigenen Herkunft. |
|
|
|
| Gambit – Verdacht auf eine Straftat (2005) |
|
![]() |
Italien, 1976: Eine Explosion in der Chemiefabrik Icmesa führt zu einer für Menschen und Umwelt verheerenden Dioxinkatastrophe. Die Icmesa gehört zum Basler Chemiekonzern Hoffmann La Roche. Nach dem Unfall wird Jörg Sambeth, als technischer Direktor von Icmesas Mutterhaus, der vorsätzlichen Unterlassung von Sicherheitsmassnahmen angeklagt – und merkt bald, dass es Fakten gibt, die andere lieber unter den Teppich kehren würden. |
|
|
|
| No More Smoke Signals (2008) |
|
![]() |
Eine Radiostation im US-Staat South Dakota, gegründet in den 1970er Jahren von der indianischen Widerstandsbewegung: Es ist ein vergessener Ort zwischen Kampf und Hoffnung, zwischen indianischem Mythos und dem Alltag im ärmsten Reservat der USA. Doch bei «Kili Radio» herrscht Tatendrang. Statt Rauchzeichen sendet die Station ihre Signale durch die Weite der grandiosen Landschaft, mit einer Mischung aus Humor und Melancholie. Homepage zum FilmTrailer zum Film Hören: DRS2aktuell-Beitrag (Filmkritik) Hören: Passage2 «Kili Radio - die Stimme der Lakota-Indianer» |
|
|
|
| Die Frau mit den 5 Elefanten (2009) |
|
![]() |
Swetlana Geier gilt als grösste Übersetzerin russischer Literatur ins Deutsche. Jüngst hat sie ihr Lebenswerk beendet - die Neuübersetzung der fünf grossen Romane von Dostojewskij. Mit Regisseur Vadim Jendreyko reist die über 80-jährige Frau zum ersten Mal seit dem Krieg aus ihrer Wahlheimat Deutschland - zurück an die Orte ihrer Kindheit in der Ukraine. |










