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Freitag, 24.7.2009

Was tun bei Verdacht auf Schweinegrippe?

Gestern Donnerstag haben sich gemäss Bundesamt für Gesundheit in der Schweiz nur an einem einzigen Tag 10 Personen mit dem Virus angesteckt. Die Ärzte bereiten sich mit neuen Richtlinien auf den Ansturm vor.

Experten warnen vor einer neuen Schweinegrippe-Welle. Da viele Menschen nun in den Ferien verweilen, könnte sich das Virus so schneller verbreiten. Die meisten Ansteckungen geschehen durch Händeschütteln. «Darum soll bei einem Verdacht auf eine Erkrankung zuerst eine Ferndiagnose per Telefon beim Hausarzt eingeholt werden», sagt Roger Weber, Praxisleiter in Luzern.

Erst wenn sich der Verdacht erhärtet, wird ein Termin abgemacht. «Wir achten darauf, dass die Schweinegrippe-Patienten nicht mit anderen Patienten in Kontakt kommen», erklärt Franziska Zogg, Vize-Präsidentin der Allgemeinmediziner. Zudem wird auf das übliche Händeschütteln mit dem Doktor verzichtet. Schutz geht über Gewohnheiten.

DRS3 Redaktor Alexander Blunschi über das Vorgehen bei einem Schweinegrippeverdacht:

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«Wir geben den Ärzten die Anweisungen, die Patienten nicht mehr zu berühren», Franziska Zogg, Vize-Präsidentin der Allgemeinmediziner
Hören (1:34)

Wie kann ich mich schützen?

Die Schweinegrippe, wie die Grippe allgemein, ist eine akute Infektionskrankheit der Atemwege, die durch Viren verursacht wird. Einfache Hygienemassnahmen tragen dazu bei, die Übertragung der Krankheitserreger zu reduzieren. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat folgende Verhaltensregeln herausgegeben.  Mehr


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