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Heimliche Helden
Sie erleichtern uns den Alltag ungemein, sie existieren milliardenfach und sie sind so selbstverständlich, dass wir kaum einen Gedanken an sie verschwenden.
(pixelio)
Manche Dinge entstanden durch Zufall, weil sie ein Nebenprodukt von etwas ganz anderem waren. An anderen Alltagsgegenständen haben Erfinder jahrelang herumgetüftelt, und erst viel später konnten ihre Pläne realisiert werden, weil zum Beispiel dann erst der dazu nötige Plastik erfunden wurde. Aber alle genialen Dinge sind erst entstanden, weil ein kluger Mensch zuvor die entsprechende Fantasie hatte.
Was würden wir ohne Wäscheklammer, Büroklammer, Reissverschluss, Klebeband oder Pflaster machen? Es sind die heimlichen Helden des Alltags und ihre Entstehungsgeschichte, die zurzeit in einer Wanderausstellung im Gewerbemuseum Winterthur im Zentrum stehen. «Espresso» stellt fünf der heimlichen Helden vor.
Dahinter steckt ein Schweizer Erfinder. George de Mestre wurde durch Waldspaziergänge mit seinem Hund für seine Erfindung inspiriert. Zuhause musste er jeweils seinen Vierbeiner von hartnäckigen Kletten befreien, die im Fell haften blieben.
Der Ingenieur John Joseph Rawlings erhielt 1910 vom British Museum einen Auftrag für Elektroinstallationen. Allerdings sollte er dabei die Wände möglichst unversehrt lassen.
Es hilft beim Basteln, beim Reparieren, und fügt zusammen, was zusammen gehört: Das Klebeband. Richard Drew entwickelte 1930 für den Multitechnologiekonzern 3M das Scotch Tape. Es war als Verschluss für Lebensmittelverpackungen gedacht.
Erfunden hat der Reissverschluss der schwedisch-amerikanische Ingenieur Gideon Sundback, der sieben Jahre an diesem Prinzip herumgetüftelt hatte und 1917 das Patent dazu anmeldete.
Die Luftpolsterfolie ist die Erfindung von zwei Ingenieuren in den 1950er Jahren. Eigentlich wollten die beiden Amerikaner eine Tapete aus Kunststoff erfinden.
Schweizer Läden sollen in Zukunft keine Gratis-Plastiksäcke mehr abgeben dürfen. Der Bundesrat muss im Auftrag des Parlaments ein Verbot ausarbeiten. Mehr