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(keystone)

Letztes Update: Mittwoch, 8.6.2011

Das Judentum

18 jüdische Gemeinden mit knapp 18 000 Mitgliedern leben in der Schweiz. Doch die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg kann man heute nicht als neutral bezeichnen. Kriegsflüchtlinge wurden nicht in das Land gelassen, Juden wurden abgewiesen und damit in den sicheren Tod geschickt. Auch das Rote Kreuz liess die furchtbaren Machenschaften des Dritten Reichs einfach zu. - Was würde heute geschehen? 

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Perspektiven vom Sonntag, 30.9.2012, 08.30 Uhr, DRS 2

Das Kloster Tabgha erquickt müde Seelen

Deutsche Benediktiner beleben in Israel den uralten Pilgerort Tabgha zu neuem spirituellen Leben. Ihr Gästehaus steht allen Nationen und Religionen offen. Besonders aber setzen sich die deutschen Mönche und philippinischen Nonnen ein für behinderte Kinder.  Mehr

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DRS2aktuell vom Mittwoch, 4.7.2012, 12.03 Uhr, DRS 2

Judentum in der Popkultur

Ob Woody Allen oder Leonard Cohen, die TV-Serien «Seinfeld» und «Die Nanny»: Es sind Figuren der Popkultur, geprägt in Nordamerika - und jüdisch. Über «Judentum und Popkultur» hat der Kulturwissenschaftler Caspar Battegay einen Essay verfasst.


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Perspektiven vom Sonntag, 17.6.2012, 08.30 Uhr, DRS 2

Friedrich Weinreb: seltsam unvergessen

Auch über 20Jahre nach seinem Tod übt der jüdische Gelehrte Friedrich Weinreb grosse Anziehungskraft aus. In der Schweiz kümmert sich eine Stiftung um die Publikation seines enormen Schrifttums wie auch der tausenden Stunden Tonaufnahmen.  Mehr

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Blickpunkt Religion vom Sonntag, 27.5.2012, 08.08 Uhr, DRS 2

Hebräisch-Unterricht im Gaza-Streifen

Im palästinensischen Gaza-Streifen soll an den Schulen demnächst wieder Hebräisch-Unterricht eingeführt werden. Dies ist erstaunlich, denn eigentlich haben die Palästinenser in dem abgeriegelten Gebiet keinen grosseen Anreiz, die Sprache der Israelis zu lernen. Noch erstaunlicher ist: Die Entscheidung wurde von der radikalislamischen Hamas getroffen.   Mehr

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Kontext vom Montag, 12.12.2011, 09.06 Uhr, DRS 2

Juden in der DDR - ein bitteres Trauerspiel

Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrten einige Tausend Juden in den Ostteil Deutschlands, in die 1949 entstandene DDR, zurück. Aber ihre anfängliche Hoffnung auf ein neues und besseres Deutschland wurde bald zerschlagen. Die jüdischen Gemeinden führten ein Mauerblümchendasein im kalten Schatten der Sowjetunion.   Mehr

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Echo der Zeit vom Donnerstag, 1.12.2011, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News

Jüdische Zuzüger retten Budapester Ghetto vor dem Zerfall

Budapest hat die grösste jüdische Gemeinde Osteuropas, und sie wächst weiter. Warum das? Und wie leben Juden heute in einem Ungarn, in dem rechtsextreme und antisemitische Stimmen wieder stärker werden?


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Kontext vom Dienstag, 15.11.2011, 09.06 Uhr, DRS 2

Wie jüdisch soll Israel sein?

Jüdisch zu sein ist das Eintrittsbillet für die israelische Staatsbürgerschaft. Und damit ist auch der Entscheid, ob jemand jüdisch ist, zum politischen Entscheid geworden. Das stört viele Juden ausserhalb Israels, und das stört vor allem auch liberale und säkulare Israeli.   Mehr

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Perspektiven vom Sonntag, 20.3.2011, 08.30 Uhr, DRS 2

Ein israelisches Kinderdorf mit Schweizer Hilfe

Seit genau 60 Jahren hilft das Kinderdorf Kiriat Yearim sozial benachteiligten und schwer erziehbaren Kinder und Jugendliche in Israel. Es sind Kinder, die sonst keiner will, weil sie straffällig wurden und als unerziehbar gelten.   Mehr

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Reflexe vom Montag, 28.2.2011, 10.03 Uhr, DRS 2

Der umstrittene Judenretter

1700 Juden verdanken Rezsö Kasztner ihr Leben. Der Ungare, selbst Jude, kaufte sie bei Adolf Eichmann, dem Verantwortlichen der Judenvernichtung, frei. Diese Tat machte Kasztner für die einen zum Verräter, für die anderen zum Helden. Ladislaus Löb, einer der freigekauften Juden, hat nun über seinen Retter ein ausgewogenes Porträt geschrieben.

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Perspektiven vom Sonntag, 9.3.2008, 08.30 Uhr, DRS 2

Koscher meditieren mit Rabbi Ruth. Spirituelle Aufbrüche im Judentum heute

Angefangen hat alles im Wohnzimmer von Rabbi Ruth Gan Kagan in Jerusalem. Zu ihren fröhlichen Schabbatfeiern kamen Juden, die mit der strengen Orthodoxie nichts anfangen konnten. In der weltoffenen Atmosphäre, die Rabbi Ruth zusammen mit ihren Musikern schafft, fühlen sich auch Christen und Muslime wohl.   Mehr

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Ergebnis einer Studie über Einstellungen in der Schweiz gegenüber Juden

Rendez-vous, DRS1, 30.03.2007, 3:49
Eine Studie des gfs-Forschungsinstituts in Bern zeigt auf, wie viele antijüdische Vorurteile in der Schweiz vorhanden sind. 40 Prozent der Befragten glauben an mindestens ein Vorurteil gegen Juden, jeder zehnte ist deutlich antisemitisch.


  • Hören (3:50)

Israel und ich

Input, DRS3, 22.06.2006, 53:37
Das krisengeschüttelte Israel ist wie ein Magnet für die Juden in der Welt. Junge Schweizer Juden beschreiben ihre Beziehung zu jener fernen Heimat. Die gedankliche Reise nach Jerusalem wird zur kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen jüdischen Identität.


  • Hören (53:15)

100 Jahre Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund

Kontext, DRS2, 26.11.2004, 29:11
Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) setzt sich für die Interessen der Juden in der Schweiz ein. Doch die 18 jüdischen Gemeinden haben sehr unterschiedliche religiöse und politische Vorstellungen. Ein Rückblick zeigt, dass diese Meinungsvielfalt Tradition hat.


  • Hören (29:12)

Die Geschichte des Überlebenden Joseph Spring

Reflexe, DRS2, 07.11.2003; 28:10
Im Jahr 2000 klagte der holocaustüberlebende Joseph Spring die Schweizer Regierung wegen Beihilfe zum Völkermord an - wenn auch ohne Erfolg. Mittlerweile liegt die abenteuerliche Lebensgeschichte des Berliner Juden, der auf seiner Flucht von den Schweizer Grenzbehörden an die Gestapo ausgeliefert wurde,  in Buchform vor.


  • Hören (28:10)

Gegensatz zwischen privater Hilfe und offizieller Haltung der Schweiz gegenüber Flüchtlingskindern im Zweiten Weltkrieg

Echo der Zeit, DRS1, 21.10.1999, 9:04
Ein privates Hilfswerk hatte 1938 erreicht, dass 300 jüdische Kinder für die gesamte Dauer des Krieges in der Schweiz bleiben konnten. Im gleichen Jahr wurde der J-Stempel eingeführt, und jüdische Kinder wurden von den Kinderzügen ausgeschlossen. Wie entstand der grosse Gegensatz zwischen privater Hilfe und offizieller Flüchtlingspolitik in der Schweiz?


  • Hören (9:03)

Weiterführende Links zum Beitrag:

  • Schweizerischer israelitischer Gemeindebund SIG
  • Zentralrat der Juden in Deutschland
  • Tachles - das jüdische Wochenmagazin
  • Jüdische Studien, Uni Basel

Mehr zu den Stichwörtern:

  • Antisemitismus
  • Hilfe
  • Judentum
  • Schweiz

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Das IKRK und der Holocaust

Heute vor 50 Jahren, DRS1, 04.11.1989, 27:20
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf war schon während des Zweiten Weltkriegs erstaunlich gut über die Deportation der Juden informiert. Doch unternahm es praktisch nichts zur Rettung von Millionen Frauen, Männern und Kindern. Was waren die Gründe dafür?

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