Reifler und Stadler wollen «Heiratsstrafe» abschaffen
Karl Stadler (GPS) und Kurt Reifler (parteilos) sind sich einig: Heiratsbesteuerung gehört abgeschafft. (SRF)
Erste Differenzen gab es wegen der Idee, dass Krankenkassenprämien für Kinder gratis sein sollen. Kurt Reifler (parteilos) konnte dieser Idee nichts Gutes abgewinnen: «Eigentlich sollte die Konkurrenz der Krankenkassen dies erledigen.» Denn, wenn Krankenkassen tiefere Prämien für Kinder anbieten würden, blieben sie attraktiv. Karl Stadler (GPS) hingegen würde diese Initiative ziemlich sicher unterstützen. Denn besonders Familien mit mehreren Kindern seien «durch die Krankenkassenprämien am stärksten belastet».
«Heiratsstrafe» abschaffen
Diskutiert wurde auch die sogenannte «Heiratsstrafe». Denn Verheiratete werden höher besteuert wie Paare, die ohne Trauschein zusammen leben. Eine Initiative der CVP fordert nun, dass diese «Heiratsstrafe» abgeschafft wird. Für beide Kandidaten war klar, dass diese Besteuerung unfair sei und gestrichen werden sollte.
Zu einer anderen Initiative, jene der SVP, konnten sich die beiden Glarner Ständeratskandidaten nicht einigen. Dass Familien, welche ihre Kinder zuhause und nicht in einer Krippe betreuen, ebenfalls Steuerabzüge machen könnten, fand Reifler einen verständlichen und sinnvollen Vorschlag. Stadler hingegen war der Meinung, dass durch die Betreuung zuhause keine zusätzlichen Kosten entstehen würden. So wären auch keine Abzüge gerechtfertigt. (furl)
