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Freitag, 13.4.2012

Thurgauer Unternehmen profitieren von neuer Regionalpolitik

Der Bund investierte in einer ersten Phase rund 80 Millionen Franken in die sogenannte Neue Regionalpolitik. Damit sollen die verschiedenen Regionen fernanb der Zentren unterstützt werden. Im Kanton Thurgau funktioniert's, wie ein konkretes Beispiel zeigt.

Der Bund investiert in die Regionalpolitik, der Thurgau profitiert (zvg)

Rund zwei Millionen Franken Bundesgelder hat der Kanton Thurgau in den letzten vier Jahren im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) erhalten. Zusätzliche zwei Millionen Franken hat der Kanton in die vom Bund unterstützen Projekte investiert.

50 Unternehmen profitieren
Ein solches Projekt ist das Kompetenzzentrum für erneuerbare Energien im Südthurgau, kurz KEEST. Es berät Unternehmen in Energiefragen. Rund 50 Thurgauer Unternehmen haben die Beratung in den letzten drei Jahren in Anspruch genommen, wie KEEST-Geschäftsführer Andreas Koch erklärt.

Finanzielle Einsparungen
Im Schnitt profitierten die Firmen jährlich von Einsparungen in der Höhe von rund 60 000 Franken. Und dies nur, weil sie energieeffizienter produzierten und gewisse energiesparende Massnahmen ergriffen hätten.

Die Firma Nussbaum AG in Matzingen spart jährlich gar 300 000 Franken an Strom- und Gaskosten. Das Projekt des Kantons sei ein guter Ansporn für das Unternehmen, um sich Gedanken darüber zu machen, wo Energie gespart werden könnte, so Inhaber Florian Nussbaum.

KEEST wird weitergeführt
Die erste Phase der Neuen Regionalpolitik ist bereits Vergangenheit, die zweite Phase bereits angelaufen. KEEST ist zwar nicht mehr Teil der Neuen Regionalpolitik, wird aber vom Kanton weitergeführt und vollumfänglich selber finanziert. (bram)

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Audio-Beiträge:


Neue Regionalpolitik - Fakten
Hören (1:22)

Neue Regionalpolitik - Ein gutes Beispiel
Hören (3:22)

Verantwortlich für diesen Beitrag:

Martina Brassel


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