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Vom Scheitern zur Demütigung - was uns täglich belastet

  • Vom Scheitern zur Demütigung - was uns täglich belastet

Medium: CD
Verlag: Radiokiosk
EAN: 7640137210649
Artikel Nr.: CDE1821
Anzahl CDs: 2

CD 1
Kontext: Scham – Gesichter eines Affekts, 6. Juli 2006
Redaktion: Angelika Schett
In allen Kulturen kennt man Scham. Sie ist nicht eine «Errungenschaft» der Zivilisation. Nur, warum wir uns schämen, und wie wir die Scham verarbeiten, da gibt es erhebliche Unterschiede. Für den Psychoanalytiker und Autor Micha Hilgers kann uns die Scham in der Entwicklung fördern, sie kann uns aber auch vernichten. Niemals darf sie als Erziehungsinstrument eingesetzt werden. Überdies macht der Autor aus, dass die Scham härter zu ertragen ist als die Schuld. Angelika Schett im Gespräch mit Micha Hilgers über die verschiedenen Gesichter der Scham.

Kontext: Vom Wert des Scheiterns, 10. Oktober 2005
Redaktion: Angelika Schett
Das Leben ist eine Geschichte fortwährenden Scheiterns und erstaunlicher Bewältigungen. Wer glaubt, durch richtige Lebensplanung dem alltäglichen Scheitern zu entkommen, sitzt einem Irrtum auf oder zahlt einen hohen Preis. Gemeint ist der schmerzlich erlebte Mangel an Lebendigkeit. Der Paarberater Michael Mary schreibt in seinem neuen Buch, dass die Krise durch das Scheitern mehr ist als eine Chance. Sie ist die mobilisierende Kraft, die erst notwendige Veränderungen ermöglicht. Angelika Schett hat mit dem Autor gesprochen.


CD 2
Kontext: Kränkungen am Arbeitsplatz, 17. Oktober 2005
Redaktion: Angelika Schett
Kränkungen am Arbeitsplatz können die Zusammenarbeit stören, das Leistungsniveau mindern und Arbeitsgruppen sprengen. Und, die Arbeitswelt hält unzählige Konfliktsituationen bereit, auf die wir gekränkt reagieren können. Bärbel Wardetzki, Psychotherapeutin und Autorin, hat sich in ihrem neuen Buch mit diesem Problemkreis auseinandergesetzt. Sie vertritt die These, dass Kränkungen dort entstehen, wo Mitarbeiter alle Arten von Konflikten im Betrieb zu Beziehungskonflikten machen, sie persönlich nehmen, und sich entwertet fühlen. Im Gespräch mit Angelika Schett zeigt die Psychologin, wie wir uns sinnvoll gegen Missachtung, Gerede und Mobbing wappnen können.

Kontext: Mechanismen der Demütigung, 7. Juni 2004
Redaktion: Angelika Schett
Jean Amery ist ihr erlegen und hat sie analysiert: die Folter als Mittel, um einen Menschen körperlich zu zerstören. Was folgte, war auch eine seelische Entfremdung vom Ich. Amery zog daraus Jahrzehnte später die radikalste Konsequenz: Er nahm sich das Leben. Die Folter macht ohnmächtig und demütigt unablässig auch dann, wenn der körperliche Schmerz nachgelassen hat. Sie vernichtet Vertrauen und Zuversicht in die Welt. Ein Gespräch mit dem amerikanischen Psychoanalytiker Arno Gruen.


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